Gemeinsam stark durch Sport!
Auch diese Augustferien wurden mit einem großartigen Fußballfest gefeiert. Aber nicht nur das. Das diesjährige Turnier war etwas ganz Besonderes, da Sport gezielt mit Umwelt- und Gemeindeentwicklungsprojekten verknüpft wurde. Dadurch wurde Fußball mehr als nur ein Spiel. Er entwickelte sich zu einem wirkungsvollen Instrument, um junge Menschen zusammenzubringen, Eltern und Gemeindemitglieder zu erreichen, wichtige Botschaften zu vermitteln und junge Menschen zu ermutigen, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen.
Am Wettbewerb nahmen sechs U15-Jungenmannschaften teil, fünf U12 und zwei Mädchenteams. Neben den Spielern selbst zog das Turnier auch Eltern, Erziehungsberechtigte, Gemeindemitglieder, Schulvertreter, lokale Führungskräfte und andere Unterstützer an, die kamen, um die Spiele zu verfolgen und die jungen Leute anzufeuern.
Die hohe Zuschauerzahl zeigte, dass Fußball nach wie vor eine wichtige Plattform für die Mobilisierung der Gemeinschaft darstellt, insbesondere wenn es um Themen geht, die für alle von Bedeutung sind. Das Turnier ermöglichte es, Umweltbotschaften nicht nur an die Spieler, sondern auch an Eltern, Zuschauer und andere Mitglieder der Gemeinschaft zu vermitteln.
Die Auszeichnungen, Medaillen, Lehrmaterialien weckten bei den Jugendlichen und ihren Familien ein Gefühl des Stolzes. Auch die Auszeichnung engagierter junger Umweltschützer mit Trophäen und Medaillen war ein großer Erfolg. Sie zeigte, dass Umweltschutzarbeit öffentlich gewürdigt werden kann und jungen Menschen dasselbe Erfolgserlebnis und denselben Stolz vermittelt wie der Sieg in einem Fußballspiel.
Fußball wurde somit zu einem praktischen Kommunikationskanal für Themen wie Abfallentsorgung, Klimawandel und Baumpflanzungen. Dies machte das Turnier einzigartig und ist unserer Ansicht nach ein fantastisches Beispiel dafür, wie Sport als Mittel zur Entwicklung einer breiteren Gemeinschaft eingesetzt werden kann.
Und es hat sich gezeigt, dass junge Menschen zunehmend Verantwortung für Umwelthemen übernehmen. Es wurden gemeinsam mit dem Umweltclub der Eddie Memorial School 500 Bäume gepflanzt. Auf dem Sportplatz der Kamasengre Secondary School wurde Müll eingesammelt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Turniers war die Beteiligung des Gesundheitsministeriums, das den am Turnier teilnehmenden Mädchen Gesundheitsaufklärung anbot. Im Mittelpunkt der Gesundheitsgespräche standen Themen, die für junge Frauen von Bedeutung sind, insbesondere die persönliche Hygiene und die Menstruationsgesundheit. Hier bot sich den jungen Frauen zudem die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich von Fachleuten beraten zu lassen.




