Rusinga wird grün

Vor allem in der Trockenzeit ist es eklatant

Rusinga Island wurde durch die traditionelle Essenszubereitung über offenem Holzfeuer über Jahrzehnte systematisch entwaldet. Heute gibt es nur noch sehr wenige große alte Bäume. Erosion und Versteppung beinträchtigen die landwirtschaftlichen Erträge und gefährden die Lebensgrundlagen. Wenn wir heute Bäume pflanzen und diese vor Rodung und Tierverbiss schützen, starten wir also in die Zukunft.

Bäume – das ist Erosionsschutz, sie geben Schatten, tragen Früchte und sind Medizin, steigern die landwirtschaftlichen Erträge und bieten letztlich auch Brenn- und Baustoff – RUSINGA WIRD GRÜN.

3 / 2017

befliegen wir Kamasengre mit einer Chessna und fertigen eine Karte und ein Geländemodell. Damit gewinnen wir als erstes eine Übersicht und können die Probleme und Zusammenhänge besser erkennen.

2 / 2019

wurden von unserem Verein 400 ökologische und in der Region produzierte Lehmöfen gefördert, mit denen weniger Holz(kohle) zur Erwärmung des Essens nötig ist.

4 / 2019

wurden 1.200 Bäume auf dem Gelände der Kamasengre Primary School gepflanzt. Nach der Trockenzeit wird durchgezählt: 98 % sind gut angewachsen.

4 / 2020

startet der Verein KWEPU (Kamayoge Women Education Progressive Unit) eine Baumschule. Er wird sich nach anfänglicher Unterstützung selbst tragen und jährlich 10.000 Setzlinge abgeben. Zukünftige Erträge werden für gemeinnützige Zwecke verwendet.

8 / 2020

KWEPU spendet 500 Setzlinge an die Wamwanga Primary School und 700 Setzlinge der Eddy Memorial School, die zusammen mit Schülern gepflanzt werden.